20/24 TH 00 Y

20/2024 TH 00 Y (Technische Hilfe Standard - Menschenleben in Gefahr)

Einsatzbericht:

Am Donnerstag wurden wir um 10:36 zu einem Hilfeleistungseinsatz auf die Bundesautobahn 7 alarmiert. Dort war es zu einem schweren Auffahrunfall mit insgesamt 4 Fahrzeugen gekommen. Ingesamt waren 10 Personen als Insassen der 4 Fahrzeuge beteiligt. Durch die unübersichtliche Lage und die Vielzahl an beteiligten Personen wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften an die Einsatzstelle alarmiert. Da zunächst nicht klar war ob die Rettungsgasse gebildet wurde, ist die Freiwillige Feuerwehr Busdorf zusätzlich alarmiert worden um über die gesperrte Autobahn verkehrt herum aufzufahren. Vor Ort mussten dann 8 Personen durch den Rettungsdienst betreut  werden. Eine Person mit leichten sowie 5 Personen mit schweren und 2 Personen mit zum Teil lebensgefährlichen Verletzungen mussten in Krankenhäuser zur weiteren Notfallversorgung gebracht werden, darunter auch ein zweijähriges Kind.  Nach Abschluss der Versorgung aller Verletzen hat ein Gutachter zur Unfallaufklärung die Arbeit aufgenommen und die Feuerwehr konnte gegen 13:15 die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Trotz der umfangreichen Lage,  der vielen eingesätzen Kräfte von ca. 50 Feuerwehr- und ca. 40 Rettungsdienstangehörigen aus zwei Kreisen konnte der Einsatz professionell und strukturiert abgearbeitet werden. Vielen Dank an die Kameraden aus Busdorf für eure Hilfe.  Auch die Rettungsgasse war vorbildlich eingerichtet.

Ein Aspekt der leider mal wieder sehr unangenehm auffiel waren die vielen Gaffer, welche den Unfall während der Rettungsarbeiten filmten und dafür extra langsam auf der Gegenfahrbahn vorbeifuhren. Diese den verunfallten Personen gegenüber respektlose sowie auch andere Verkerhsteilnehmer gefährdende Verhaltensweise beobachten wir gerade auf der Autobahn immer häufiger.  Teilwesie wurde nicht einmal das behertze Hinweisen der Polizei auf dieses Fehlverhalten respektiert.